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<pre>Gleichzeitig gehen wir allerdings davon aus, dass sich der HSV nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen ebenfalls teuer verkaufen wird.  <p> Da sich die Hoffenheimer aber selbst nach dem vergeigten Derby nicht viel vorzuwerfen hatten, ist die Stimmung sicherlich auch vor dem nun erforderlich gewordenen Endspiel unvermindert gut: Kleinlaut sollten die Kraichgauer zweifelsohne auch gegen den BVB nicht zu erwarten sein.  <p>  Ein Pflichtsieg gegen die Geißböcke könnte bestenfalls sogar noch einmal einen königlichen Startplatz auf die Agenda rücken lassen: Bei den unmittelbar folgenden Gastspielen in Frankfurt und Leipzig hätte es die TSG selbst in der Hand, das aktuelle Tabellenbild auf den Kopf zu stellen. <p> Nach dem zähen Festhalten an jedem noch so kleinen Strohhalm fällt das Loslassen von der Bundesliga zwar auch den Domstädtern doppelt schwer; das mittlerweile zu konstatierende Verdauen des ersten Schocks hat dennoch schon wieder eine Art Aufbruchsstimmung entfacht. <p>  Eine knappe Woche vor dem Rückrundenstart wurde der niederländische Erstligist FC Twente mit einem glatten 4:0-Erfolg nass gemacht — selbst in der nach dem Platzverweis von Veljkovic zu beklagenden Unterzahl hatte der Bundesligist jederzeit die Hosen an.  </pre>


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<pre>Brisantes Duell im Schwabenländle! Der VfB Stuttgart steht am Samstagabend (18:30 Uhr) im letzten Spiel des Jahres unter großem Druck: gegen Vizemeister und Pokalsieger VfL Wolfsburg muss ein Sieg her, wollen die Schwaben die Winterpause nicht auf dem letzten Tabellenplatz verbringen.  <p> Ausgerechnet zum Saisonstart wartet mit Darmstadt nun jene Mannschaft auf Hannover, deren sensationeller Durchmarsch von der dritten Liga ins Oberhaus eng mit den starken Leistungen der Hintermannschaft verknüpft gewesen ist.  <p>  Die bisherigen beiden Auswärtsversuche von Borussia Mönchengladbach brachten bisher lediglich ein Unentschieden beim FC Augsburg. <p> Im zweiten Durchgang hatten dann die Nullfünfer mehr Spielanteile und letztlich das glücklichere Ende für sich. <p>  Eine Nullnummer vor fünf Jahren war der einzige Punkteverlust, den der FCB seitdem gegen Bremen hinnehmen musste. Die letzte Niederlage liegt noch weiter zurück: am 20. September 2008 verlor der FC Bayern zuhause mit 2:5. In Bremen gab es die letzte Pleite im April 2006.  </pre> 


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<pre> Am allerwenigsten wohl die Statistik, der zufolge die Borussen von wettbewerbsübergreifend bislang elf Gastspielen im Kraichgau nur ein einziges für sich entscheiden (4:1 am 0April 2015) konnten. Demgegenüber stehen drei Remis und satte sieben Niederlagen.  <p> Auch die Co-Trainer Florian Kohlfeldt und Torsten Frings, der den Klub ebenfalls lange Jahre als Spieler und Übungsleiter prägte, wurden mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das Ende ihrer Werder-Karrieren müsse dieser Schritt allerdings nicht zwangsläufig bedeuten, so Manager Frank Baumann.  <p>  Ausgerechnet im Nordderby gegen den Hamburger SV folgte die nächste Pleite. Skripnik ließ zwar Galvez und Zander auf der Bank schmoren und brachte Lukimya, Gebre Selassie sowie Pizarro, doch die Umstellungen konnten das sehr frühe Gegentor nicht verhindern (Ilicevic in der Minute, Anm.). <p>  Das könnte sich aber diesmal ändern, denn aktuell ist Werder gut bei Schuss und auch die Frankfurter sind stets für Tore gut, sodass durchaus mit einigen Treffern zu rechnen ist. <p>  Kein Wunder also, dass die Wettanbieter davon ausgehen, dass die Durststrecke der Niedersachsen gegen Dortmund weiterhin bestehen bleiben wird. Der VfL muss als krasser Underdog in die Partie gegen den DFB-Pokal-Sieger.  </pre>


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<pre> Außenseiterchancen werden dagegen zwei Spielern zugebilligt, die in der Vergangenheit bereits den Titel des Torschützenkönigs erringen konnten. Der Schalker Klaas-Jan Huntelaar erzielte in der Saison 2011/12 29 Tore, eine Marke, die davor zuletzt in der Saison 1980/81 von Karl-Heinz Rummenigge erreicht wurde. In den letzten Jahren konnte der Holländer aber, auch verletzungsbedingt, nicht mehr in diese Bereiche vordringen. In der Saison 2012/13 erzielte Stefan Kießling 25 Tore. Heuer will der Leverkusener nach einer schwachen Saison wieder angreifen.  <p> Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann denkt daran aber überhaupt nicht — im Gegenteil. „Wir wollen jetzt nachlegen — auch, wenn es am Samstag ein ganz schweres Spiel wird.“   <p> Nämlich „den nötigen Siegeswillen“, mit dem insbesondere die aufgebrachten Fans ein Stückweit besänftigt werden sollen. <p>  für mindestens zwei Wolfsburger Tore liegt die Quote sogar oberhalb von 2,50. Ein Torfestival erwarten die Top-Buchmacher entsprechend nicht. Dabei endeten die vergangenen beiden Bundesliga-Duelle jeweils mit 2:2.  <p> Nach der Prüfung beim Vizemeister musste allerdings auch den Aufsteiger das beklemmende Gefühl beschleichen, unnötig zu kurz gekommen zu sein. Gegen die mächtig überspielt wirkenden Hausherren hatte der VfB insbesondere in der zweiten Halbzeit auf absoluter Augenhöhe agiert.  </pre>


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<pre> Denn die Stuttgarter haben in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren. Alle ihre 13 Saison-Zähler holten die Schwaben vor heimischer Kulisse.  <p> Schon zum fünften Mal in dieser Saison profitierte Leverkusen von einem Eigentor — so viel wie keine andere Mannschaft in der Bundesliga.  <p>  „Leitwolf“ Martin Schmidt, der das Wolfsrudel in der Hinrunde vor dem Bayern-Spiel übernommen hatte, schlägt deshalb Alarm. „für uns ist es nicht 5 vor 12, sondern schon 2 oder 3 vor 12“, mahnt der VfL-Trainer. <p>  Somit befand sich die TSG vor dem vergangenen Spieltag in einer kniffligen Situation — eine Niederlage in Nürnberg und Hoffenheim und man wäre jetzt nahe der Abstiegszone zu finden.  <p> Dabei war die TSG eigentlich schon längst aus dem Rennen für einen Platz in der europäischen Elite-Liga. Zum Ende der Hinrunde bzw. zu Beginn der Rückrunde gab es eine Phase mit nur einem Sieg aus sieben Liga-Spielen.  </pre>


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